Pandemie ZTP-Regelung

Die geplanten Zuchttauglichkeitsprüfungen am 24.10. in der LG Steiermark-Kärnten und  
am  31.10.2020  in  der  LG  Wien-NÖ  werden  abgesagt  und  auf  März  2021 verschoben.
Die Zuchtplanung bei Züchtern, die mit einer Nachwuchshündin ihren Wurf für die nächsten
5 Monate geplant hatten, ist dadurch, dass sie keine ZTP ablegen können in Frage gestellt.
Der Vorstand des ÖBK hat bei der Sitzung am 18.10.2020 in Wien, um die Folgen der Einschränkung
durch die Pandemie für die Züchter im ÖBK zu mindern, befristet bis zum 31.03.2021 folgende
Beschluss im Sinne unserer ZEO getroffen:

a)  Die  erste  Zuchtverwendung  einer  Boxerhündin  ist  vorübergehend  bis  zum 31.03.2021  
auch  dann  einmalig  möglich,  wenn  die  Hündin  noch  keine Zuchttauglichkeitsprüfung  (ZTP)
abgelegt  hat.
Alle  übrigen  Voraussetzungen, insbesondere  alle  Gesundheitsbefunde  gemäß  unserer  ZEO  und  
eine  positiv abgelegte BH-Prüfung müssen vorliegen. Hündinnen, die schon eine ZTP abgelegt haben
und in Wesen und / oder Formwert nicht bestanden haben, sind von dieser Ausnahmeregelung ausgenommen.

b) Die Welpen aus einer Verpaarung gem. Ziffer a) werden ins Zuchtbuch des ÖKV eingetragen und erhalten
reguläre Ahnentafeln ohne besondere Vermerke. Dies gilt auch dann, wenn der Boxer der nach
Ziffer a) zur Zucht verwendet wurde, später keine erfolgreich abgelegte ZTP nachweisen kann.

c) Die Zuchtverwendung nach Ziffer a) ist nur einmalig möglich. Vor einer weiteren Zuchtverwendung  
muss  die  Boxerhündin  die  Zuchttauglichkeitsprüfung  erfolgreich abgelegt haben.


Diese Übergangsregelung tritt mit dieser Veröffentlichung in Kraft.


Für den Vorstand

Karl Klingenbrunner, Präsident                 Evelyne Wiltschek, Hauptzuchtwart

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